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8.11.11
Per Flug hat aquata Hilfsgüter zur Notversorgung der in Thailand befindlichen Produktionsstätte geschickt. Die Fracht wird für die Rettung der seit dem 17.Oktober überfluteten Fabrik dringend benötigt. Die ca. 1200 qm große Produktionsfläche befindet sich 40 Kilometer nördlich von Bangkok in der Freihandelszone. Knapp 2 Meter hoch steht jetzt das Wasser in dem Werk, in dem sonst Spezialkleidung für den Tauchbedarf und Rettungsanzüge für Schiffsbesatzungen produziert werden.
Sobald der Wasserpegel sinkt, müssen die Maschinen gerettet und die Elektroanlage wiederhergestellt werden. Benötigt werden zu diesem Zweck Hochdruck-Reiniger, Stromaggregate, Pumpen, Schläuche, Stromkabel, Wasseraufbereitungsanlagen, Werkzeuge, Folien und ein Schlauchboot mit Motor. Alles zusammen wiegt 400 Kilo und hat ein Raumvolumen von fast 3 Kubikmeter.
10 Packstücke konnten am 8.11. auf den Weg zum Flug nach Bangkok gebracht werden.
Am 9.11. wird die Sendung abends in Bangkok ankommen, um am darauffolgenden Tag von Herrn Dr. Dressler in Empfang genommen zu werden.
Wenn am 15. November die Betreiber des Navanakorn Industriegebiets mit dem Auspumpen der 25 Quadratkilometer großen Freihandelszone beginnen, steht alles für die Rettungsaktion bereit.
"Daher ist auch ein Schlauchboot mit Motor dabei" sagt Dr. Dressler "denn wir müssen zu unserer Fabrik fahren, solange das Wasser die Maschinen bedeckt. Denn sobald sie mit der Luft und dem darin vorhandenen Sauerstoff in Kontakt kommen, beginnen sie zu Oxidieren! Dies würde sich natürlich auf die speziellen Nähmaschinen, insbesondere auf die Führungen und Passungen negativ auswirken! Wir müssen sie mit Maschinenöl konservieren und in Ölpapier einpacken und dann eine Maschine nach der anderen instand setzen" gibt Dr. Dressler zu Protokoll "Außerdem wurden von Velten aus schon alle Maschinenfirmen kontaktiert, damit sie uns die Ersatzteile bereit halten!"
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